Tagesgeld

Bei der Investition in Aktien handelt es sich um eine sehr langfristige Geldanlage. Entspechend wichtig ist es, dass du Geld, welches du kurzfristig benötigen könntest nicht im Aktienmarkt investiert hast.

Stell dir vor, der gesamte Aktienmarkt rauscht 30-40 % in den Keller. Als Langfrist-Investor weißt du zwar mittlerweile, dass du nun keinesfalls Panik bekommen darfst oder gar deine Aktien verkaufen sollst, sondern dass dies ein sehr guter Einstiegszeitpunkt ist um weitere Zukäufe zu tätigen. Es gibt jetzt immerhin sehr solide Unternehmen zu einem deutlisch günstigeren Preis als ein paar Wochen zuvor. Allerdings wäre es natürlch schlecht wenn du grade jetzt Aktien verkaufen müsstest weil du das Geld für ein neues Auto oder den Sommerurlaub benötigst.

Für den Fall der Fälle solltest du also immer eine Reserve haben, die überraschende Ausgaben abfangen kann. Ob dies nun 6 Monatsausgaben oder ein fixer Betrag von z.B. 10.000 € sind, musst du dabei für dich selbst – in Abhängigkeit von deiner Lebenssituation – entscheiden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein größeres Polster sehr beruhigend wirkt wenn Aktiencrash und nicht vorherzusehende Ausgaben dich zeitgleich überraschen.

Deinen Notgroschen legst du am besten auf einem Tagesgeldkonto an, dort kannst du immerhin ein paar Mini-Zinsen mitnehmen. Einen Vergleichsrechner für verschiedene Tagesgeldanbieter findest du weiter unten.

In Zeiten, in denen der Aktienmarkt sehr hoch bewertet ist kann es außerdem ratsam sein, sich bei den regelmäßigen Aktienkäufen etwas zu zügeln um Geld für einen Kursrutsch zu sparen. So kannst du bei einem Kursrutsch günstiger mit der angesparten Summe einsteigen. Aber Achtung: Wann und ob so ein Rutsch kommt weiß niemand, das so genannte Market Timing ist eine schwierige Sache. Kleinere Rücksetzer von 10% gibt es allerdings häufig.

Tagesgeldvergleich